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Archiv

Grigopyrgus n. gen. - Neue paläozoische Echinodermengattung ehrt früheren Mitarbeiter 01.06.2022
Friedhof der Erdplatten: Uralte Erdkruste in den Tiefen des Erdmantels entdeckt 22.04.2022
Die früheste, mehr als vier Milliarden Jahre alte Kruste der Erde hat in den Tiefen des Erdmantels überdauert / Es gibt noch heute Spuren der alten Erdkruste in Vulkangesteinen an der Erdoberfläche / Veröffentlichung in PNAS

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Klimawandel: Tauender Permafrost kann die Erderwärmung beschleunigen 19.01.2022
Bisher nicht beachtete Kohlenstoffvorräte in sehr alten Sedimenten werden nach Tauen als Treibhausgase freigesetzt / Veröffentlichung in „Frontiers in Earth Science“

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Vulkan Ätna - Tiefe CO2-Speicher Ursache für hohen CO2-Ausstoß 18.01.2022

Magma transportiert im Erdmantel gespeichertes Kohlendioxid zu Vulkanen, von wo es in die Atmosphäre entweicht / Italienisch-deutsches Team misst die natürlichen CO2-Emmission von Vulkanen mit einer neuartigen Methode / Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „Geology“

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Durch Wind ausgelöste Vibrationen des Mars offenbaren Beschaffenheit des Untergrunds 23.11.2021
Seismologische Untersuchungen im Rahmen der NASA-Marsmission InSight zeigen abwechselnde Lagen von Basalt und Sedimenten in der Region Elysium Planitia und erlauben so Rückschlusse auf die Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Untergrunds / Veröffentlichung in ‘Nature Communications’

--> NASA-Marsmission InSight -  Durch Wind ausgelöste Vibrationen des Mars offenbaren Beschaffenheit des Untergrunds

Wissenschaftler:innen ermitteln die Krustendicke des Mars 21.07.2021
Extremes CO2 Treibhaus heizte die junge Erde auf 31.05.2021

Hohe Temperaturen auf der jungen Erde bei niedriger Sonneneinstrahlungen wurden wahrscheinlich durch viel Kohlendioxid in der Atmosphäre verursacht / Mit dem Beginn der Plattentektonik wurde es kälter, da das CO2 nach und nach auf den Kontinenten gespeichert wurde.

--> Neue Studie über die Temperaturen der frühen Ozeane

Neuer O2-Indikator in Frühzeit-Ozeanen 06.05.2021

Geowissenschaftliches Forschungsteam unter Kölner Leitung kommt durch die Analyse der Wolframisotopie dem Aufspüren von Sauerstoff in der frühen Erdgeschichte einen entscheidenden Schritt näher / PNAS-Veröffentlichung

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Rätsel um die Treibhausgase 13.04.2021
Treibstoff frühesten Lebens 17.02.2021
Kaltstart trotz Standheizung 21.12.2020
Neue Erkenntnisse zur Evolution 05.10.2020
Einblicke in letzte Kaltzeit 21.09.2020

Forscher bergen Sedimentkerne aus nahezu unberührten Seen in der russischen Arktis  --> zum Artikel

Verspätete Ankunft - Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff kamen nicht sofort auf die Erde 11.03.2020

Älteste erhaltene Erdmantelgesteine aus Grönland liefern Hinweise auf Ursprung von Ozeanen und dem Leben / Nature-Veröffentlichung

Unter Federführung der Universität zu Köln haben Geologen Hinweise dafür gefunden, dass ein Großteil der für die Entstehung von Ozeanen und dem Leben wichtigen Elemente wie Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff dem Planeten Erde in seiner Geschichte erst sehr spät hinzugefügt wurden. Dies widerlegt die häufige Annahme, dass diese Elemente bereits zu Beginn des Wachstums der Erde vorhanden waren. Das meiste Wasser kam vielmehr erst auf die Erde, als diese sich schon fast komplett gebildet hatte. Das gemeinsam mit Kollegen aus Dänemark, England, Australien und Japan hervorgebrachte Ergebnis wurde unter dem Titel „Ruthenium isotope vestige of Earth’s pre-late veneer mantle preserved in Archean rocks“ in Nature veröffentlicht.

Der Mars bebt - Seismologische Daten erlauben Einblicke über den Aufbau des roten Planeten 24.02.2020

Etwa 14 Monate nach der Landung der NASA-Mission InSight auf dem Roten Planeten liegen erste Ergebnisse vor, die Beben auf dem Mars nachweisen.

Insgesamt 174 wahrscheinliche Marsbeben hat das Seismometer SEIS der NASA-Mission InSight in den ersten Monaten seit seiner Inbetriebnahme Ende Februar 2019 gemessen – etwas mehr als ein Beben alle zwei Tage. Die Daten, die unter Beteiligung der Kölner Forscherin Dr. Brigitte Knapmeyer-Endrun vom Institut für Geologie und Mineralogie veröffentlicht wurden, liefern den ersten umfassenden Beweis dafür, dass neben der Erde und dem Mond auch der Mars seismisch aktiv ist. Die Publikationen wurden in Nature Geoscience und Nature Communications veröffentlicht.

Gestresste Küstenmeere - Einflüsse von Mensch und Klima im Südchinesischen Meer identifizieren 19.11.2019

Am 2. August 2019 startete das deutsche Forschungsschiff SONNE von Singapur aus ins Südchinesische Meer zur Schiffsexpedition SO269-SOCLIS unter Fahrtleitung der Forscherin Joanna Waniek vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). An über 70 Stationen vor der Küste Hongkongs werden 24 deutsche und 16 chinesische Wissenschaftler*innen untersuchen, wie sich natürliche Stoffe und schädliche Substanzen menschlicher Herkunft im dortigen Schelfgebiet bis in tiefere ozeanische Regionen verteilen, welche physikalischen Prozesse dafür verantwortlich sind, wie weit der negative Einfluss urbaner und industrieller Ballungszentren ins Meer hineinreicht, und wie sich unterschiedliche Klimabedingungen auf diese Prozesse auswirken. Die Expedition endete am 3. September in Hongkong.

Dabei spielen Foraminiferen (mikroskopisch kleine Einzeller mit Kalkschale) als sogenannte Bioindikatoren eine wichtige Rolle: Sowohl ihre Verteilung als auch die geochemische Zusammensetzung der Kalkschalen können wichtige Hinweise auf zeitliche und räumliche Veränderungen in Lebensräumen geben, die unter anderem durch menschlichen Einfluss verursacht wurden. Während der Zeit an Bord sammelt Jassin Petersen von der Universität zu Köln mit Netzen und Sedimentkernen Foraminiferen, die im Oberflächenwasser und am Meeresboden leben. Im Anschluss an Untersuchungen an Bord werden Laboranalysen in Köln und in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz unter Einbindung der Forschungsarbeiten von beteiligten Arbeitsgruppen des IOW und von allen weiteren Fahrtteilnehmern geschehen.

Hier geht es zum Videobeitrag: https://youtu.be/S5q9wNilVhA

Bohrung im ältestem See Europas Über eine Million Jahre alte Sedimente erzählen vom Klima 02.09.2019

Geologisches Großprojekt unter Kölner Leitung veröffentlicht Ergebnisse zur Klimageschichte des Ohrid See in „Nature“

Ein wissenschaftliches Tiefbohrungsprojekt am Ohrid See, an dem 47 Forscherinnen und Forscher aus 13 Nationen beteiligt waren, hat neue Erkenntnisse zur Klimageschichte ans Licht gebracht. Das Team unter Leitung des Geologen Professor Dr. Bernd Wagner von der Universität zu Köln hat die Ergebnisse unter dem Titel „Mediterranean winter rainfall in phase with African monsoon during past 1.36 million years“ in der Fachzeitschrift „Nature“ publiziert.

Der Mond ist älter als bisher angenommen 29.07.2019

Ein Forschungsteam der Uni Köln hat mithilfe neuer geochemischer Informationen aus Gesteinsproben das Alter des Mondes neu bestimmt / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“

Eine neue Studie unter der Federführung von Geowissenschaftlern der Universität zu Köln hat das Alter des Mondes auf circa 50 Millionen Jahre nach der Entstehung des Sonnensystems eingegrenzt. Unser Sonnensystem ist 4,56 Milliarden Jahre alt. Die neue Studie datiert somit das Alter des Mondes auf ca. 4,51 Milliarden Jahre. Das bedeutet, dass der Mond sehr viel älter ist, als bisher angenommen. Bislang wurde sein Alter in der Forschung auf deutlich jünger als 4,5 Milliarden Jahre geschätzt. Um diese Ergebnisse zu erzielen, analysierten die Wissenschaftler die chemische Zusammensetzung einer Vielzahl von Gesteinsproben, die auf unterschiedlichen Apollo-Missionen gesammelt wurden. Die Studie „Early Moon formation inferred from hafnium–tungsten systemics“ wurde in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

Die Bausteine der Erde 03.06.2019

Forscherinnen und Forscher der Unis Köln und Bonn liefern durch Analysen von Meteoriten wichtige neue Hinweise auf die Zusammensetzung der Erde / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“

Chemische Untersuchungen an Meteoriten eines Forscherteams der Universität zu Köln und der Universität Bonn erlauben eine bessere Abschätzung der Elementzusammensetzung der Erde und ihrer möglichen Bausteine. Im Fokus der Studie steht die Häufigkeit und der Ursprung von so genannten flüchtigen Elementen wie Zink, Blei und Schwefel, die im Weltraum niedrige Siedetemperaturen haben. Die von den Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neu bestimmten Häufigkeiten von flüchtigen Elementen in der Erde zeigen nun, dass einige dieser Bausteine eine ähnliche chemische Zusammensetzung haben wie kohlige Chondrite, eine wasserhaltige Gruppe primitiver Meteorite. So nennt man Meteorite, die der Zusammensetzung des ursprünglichen Sonnennebels, aus dem sich unser Sonnensystem entwickelte, am nächsten kommen. Die Studie liefert also indirekt auch einen weiteren wertvollen Hinweis auf die Quelle lebenswichtiger Komponenten wie Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff. Die Ergebnisse des Forscherteams sind in der aktuellen Ausgabe des internationalen Wissenschaftsmagazins „Nature Geoscience“ veröffentlicht.

Geo-Show "unterirdisch" am 18. März 2019

„Unterirdisch" - die Geo-Show

Am 18. März 2019 fand im Hörsaal I der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln die GeoShow „unterirdisch“ statt, moderiert vom bekannten Fernsehjournalisten Johannes Büchs. In der Show entführten Geologen der Universität zu Köln über 600 Schüler der 7.-10. Klassen in die Geheimnisse, die im tiefen Untergrund der Erde verborgen sind und mit Bohrungen an Land oder in die Sedimente am Grund von Seen und Ozeanen entschlüsselt werden. Besondere Höhepunkte waren Liveschaltungen zu Forschungsschiff Joides Resolution auf hoher See vor Chile sowie einem der größten Bohrkernlager am MARUM in Bremen.

Hier gibt es die Show noch einmal zum Ansehen: Geo-Show "unterirdisch" (YouTube)

Weitere Informationen unter: Flyer Geo-Show „unterirdisch" (PDF, 667 kB)

Schon der Neandertaler litt unter dem Klimawandel 05.09.2018

Wechselnde Klimaverhältnisse, Trockenheit und Dürre könnten wesentlich für das Aussterben des Neandertalers verantwortlich gewesen sein.
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Sensationeller Fossilienfund: Ältestes Fossil Bayerns entdeckt
Superdichte Silikatschmelzen in der tiefen Erde

Die Erde war nicht immer so lebensfreundlich, wie wir sie heute kennen. Gerade in ihrer Frühzeit vor mehr als 4 Milliarden Jahren war sie extrem unwirtlich. In dieser Zeit wurde die Erde regelmäßig durch große Asteroide bombardiert, was einerseits zu einer Massenzunahme der Erde führte, aber andererseits auch dazu, dass die Erde zeitweise komplett geschmolzen war.

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Geheimnis um das fehlende chemische Element Niob gelüftet

Wissenschaftler der Universität zu Köln und der Universität Bonn zeigen, dass das seltene Metall Niob schon auf den Asteroiden in deren metallischen Kern gewandert ist. Durch die Kollision mit Asteroiden ist die Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zu ihrer heutigen Größe gewachsen. / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“

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"Building a Habitable Earth"

Neues Förderprojekt zur Erforschung der Frühgeschichte der Erde

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Evolution Erde

DFG fördert Sonderforschungsbereich

https://sfb1211.uni-koeln.de/

Vegetation in der russischen Arktis hat Gedächtnis

Köln, 24.06.2016: Die Permafrostregionen in der Arktis gehören zu jenen Gebieten der Erde, die sich im Zuge des Klimawandels besonders schnell erwärmen. Dennoch beobachten Biologen derzeit nur ein minimales Anpassungsverhalten der Baumvegetation. Dort, wo gemessen an der Lufttemperatur längst Kiefern- und Fichtenwälder wachsen müssten, gedeihen noch immer sibirische Lärchen. Ein Paradox, dessen Ursache Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam und der Universität zu Köln gemeinsam mit weiteren Fachkollegen nun mithilfe Millionen Jahre alter Blütenpollen auf die Spur gekommen sind. Laut ihren in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlichten Ergebnissen gab in der Vergangenheit stets der Kältegrad einer Eiszeit den Ausschlag dafür, wie schnell sich im Anschluss die Vegetation an das Warmzeitenklima anpasste. In unserem Fall heißt das: Weil die letzte Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren ausgesprochen kalt war, hat sich die heutige Vegetation noch immer nicht vollständig an die aktuellen Klimabedingungen angepasst.

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Einblick in das dunkle Zeitalter

ERC Advanced Grant No. 669666 “INFANT EARTH”

The Making of the Earth – Reading the Geochemical Code from Meteorites and the Earth’s Oldest Rocks

https://cordis.europa.eu/project/id/669666/de

Neue Studie zeigt: Landmassen gab es schon vor 2,7 Mrd. Jahren
Klimageschichte der Arktis als Schlüssel für die Zukunft
Klima der Arktis verletzlicher als gedacht

mögliche Zusammenhänge mit dem Verhalten des antarktischen Eisschildes der Arktis sind während der vergangenen 2,8 Millionen Jahre in unregelmäßigen Abständen Warmzeiten aufgetreten, in denen bisher nicht für möglich gehaltene Temperaturen erreicht wurden.

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Neues Bild der frühesten Kontinententstehung
Sanierung Zülpicher Str. 49B